
Vaelor
Der letzte Drachenwächter
Als der Alte Drachenorden verstummte, zog sich Vaelor in die Berge zurück. Ein Jahrhundert blieben seine Flügel geschlossen; nun brechen die Siegel unter Eryndors Asche.
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Die Chroniken Drakorias
Die Projektgeschichte
Drakoria entstand aus der Überzeugung, dass eine physische Sammlerfigur mehr als eine starke Silhouette besitzen sollte. Sie braucht eine Vergangenheit, zu der man zurückkehren kann. Jeder Charakter wird zuerst durch eine Entscheidung, einen Verlust und eine Verantwortung geformt; Rüstung, Haltung und Sockel werden zum physischen Ausdruck dieser Erzählung.
Im Zentrum stehen Eryndors Fall, die verlorene Letzte Flamme und im Stein bewahrte Namen. Vaelor, Kael und Morveth betrachten dieselbe Geschichte aus verschiedenen Richtungen. Mit jeder neuen Figur wächst nicht nur das Archiv; auch bereits bekannte Ereignisse erhalten eine neue Bedeutung.
Zentrale Chronik
Ein Bergbund zwischen Drachen und Menschen wurde zum Schutz der Letzten Flamme geschlossen.
Eryndors Thron blieb leer, die Tore fielen und Namen wurden aus der Geschichte gelöscht.
Vaelor verbarg sich, Kael zog über die Straßen und Morveth entstand aus vergessener Erinnerung.
Die Siegel brechen und drei getrennte Wege nähern sich demselben Punkt in den Aschengipfeln.
Charakterarchiv

Als der Alte Drachenorden verstummte, zog sich Vaelor in die Berge zurück. Ein Jahrhundert blieben seine Flügel geschlossen; nun brechen die Siegel unter Eryndors Asche.
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Kael floh nicht, als die Mauern fielen. Sein Eid galt den Menschen hinter den Toren. Jeder Riss seiner Rüstung trägt den Namen eines Tores, das er nicht retten konnte.
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Morveth ist weniger ein Tier als ein lebendes Archiv. Jede Schicht seiner Krone trägt ein Erdzeitalter. Als vergessene Namen erneut gesprochen wurden, leuchteten seine Bernsteinadern.
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Aelthra verkündet nicht die Zukunft, sondern liest die Möglichkeiten, die nach dem Erlöschen eines Feuers bleiben. Jede Aschenfeder bewahrt einen nie gegangenen Weg. Als die Asche der Letzten Flamme blau wurde, flog sie nach Norden.
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Caldris diente keinem König, sondern dem Versprechen selbst. Als sieben Eide brachen, band er ihre Reste an seine Rüstung. An jeder Brücke fragt er nicht, wem die Menschen dienen, sondern was sie schützen werden.
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Nyxara orientiert sich nicht an Sternen, sondern an dem, was am Himmel fehlt. Als drei Sternbilder in einer Nacht verschwanden, hielt sie die Monduhr an, nahm ihren Bogen und folgte den Schatten des Lichts.
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Tharok wurde nicht als Kriegsmaschine gebaut, sondern als Träger der Glockentürme. Als die Türme brannten, kettete er die letzte verstummte Glocke an sein Handgelenk. Jeder Schritt legt ihren verbotenen Klang in die Erde.
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Zephyron betrachtet den Sturm nicht als Waffe, sondern als Last des Himmels. Seine Krone wächst mit jedem Einschlag. Als alle Winde nach Norden drehten, riss er den gebrochenen Blitzableiter heraus und folgte dem Strom.
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Für Elyra ist jeder Zauber ein Bauwerk mit unberechneten Kosten. Im Krieg hielt sie Fluchtwege mit Runen eingestürzter Brücken offen. Nun weisen ihre Bernsteinplatten auf eine neue Geometrie unter den Aschengipfeln.
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Oruns grünes Feuer verbrennt unausgesprochene Sätze, keine Körper. Letzte Worte liegen in seinem Steinreliquiar. Nun wiederholt die Flamme einen Namen, der in keinem königlichen Register steht und doch so alt ist wie Vaelors stilles Jahrhundert.
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Selene misstraut Prophezeiungen und misst die Kältespur jeder möglichen Zukunft. Als Sterne aus der Ostkarte verschwanden, registrierte ihr Frostglas den Zug eines unsichtbaren Körpers im Norden. Zephyrons Sturm folgt derselben Achse.
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Ragna sollte nie ein Tor für immer halten. Sie wusste, wann Rückzug nötig war und wo die nächste Linie stand. Beim Fall Eryndors führte sie Überlebende durch fünf Verteidigungen. Die sechste entsteht an den Aschengipfeln.
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Dhoran wirft seine Kette nie fort; jedes gebrochene Glied bleibt am Arm. Freiheit heißt, dasselbe Tor nie wieder schließen zu lassen. Als die Tunnel unter den Aschengipfeln von innen versiegelt wurden, konnte nur sein Hammer sie öffnen.
Ganze Geschichte lesenJede neue Figur vervollständigt einen fehlenden Satz in Drakorias Geschichte.
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